21.10.2018 Salzkammergut Marathon
Autor: Charly Berger  
   
 
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Nach meinem Marathondesaster vom letzten Wochenende in München will ich es wissen und fahre am Samstag entspannt nach Sankt Wolfgang im Salzkammergut.

Zum 41. Mal findet hier der „Rund um den Wolfgangsee Lauf“ statt. Über 6000 Läufer aus 41 Nationen sind zu den 4 Bewerben gemeldet. 5,2 km / 10 km / 27 km / und Marathon sind angeboten. Bemerkenswert ist der Frauenanteil an den Läufen. Satte 43 % weibliche Athleten sind hier dabei.

Ich hole mir meine Startunterlagen unweit vom berühmten „Weißen Rößl“, im Pacher Haus ab und fahre weiter in mein gebuchtes Hotel in die Kaiserstadt Bad Ischl, wo am Sonntag der Start für den Marathon ist.

Gut ausgeruht gehe ich am Sonntag, kurz vor 9 zum Startbereich an der berühmten Trinkhalle des Kurortes und schaue zum Himmel. Voll bedeckt, Wind und nur 5 Grad. Wenn das mal gut geht?

Pünktlich um 9:20 Uhr werden wir losgeschickt, um Anlauf zu nehmen, den Wolfgangsee zu umrunden. Es sind ja genau 15 Kilometer von Bad Ischl bis Sankt Wolfgang und wir laufen jetzt im auf und ab der Strecke schon mal ca. 100 Höhenmeter raus. Super Gegend und das Wetter wird auch immer besser. Ich seh‘ schon blauen Himmel.

Jetzt bin ich in Sankt Wolfgang und wir müssen rechts rum in eine Seitengasse, damit wir nicht gleich in’s Ziel einlaufen, dieses umlaufen. Jetzt soll ja bei Km 18 die gefürchtete Steigung auf den Falkenstein kommen. Dort angekommen, ein geteerter Weg führt hinauf zum Waldrand, steige ich am Beginn des Anstiegs sofort auf Gehmodus um. Die paar laufenden Teilnehmer sind kaum schneller unterwegs als ich. Aber ich muss mich ja schonen! Ich überhole aber auch ein paar röchelnde Teilnehmer, die sich auf diesem 1,5 Kilometer langen Weg mit seinen 220 Höhenmetern schon sehr plagen müssen, bis es auf der anderen Seite wieder steil bis ans Seeufer nach unten geht.

Über die Orte Gilgen, Gschwendt und Strobl laufe ich eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke. Auch eine junge, mit Lederhosen bekleidete Boygroup feuert mich mit Akkordeon und Holzlöffelrhythmus an.

Wieder in Sankt Wolfgang kann ich jetzt geradeaus ins Ziel einlaufen. Vorbei am Weißen Rößl und eine Menge Zuschauer (Japaner) werde ich nochmal angefeuert und im Ziel vom Sprecher begrüßt und beglückwünscht.

Nach Verpflegung satt und Kleidersackerl abholen fahre ich mit dem Shuttlebus zurück in mein Hotel in Bad Ischl, gehe in den Pool und erhole mich von einem schönen Lauf. Lass mir die Pizza schmecken und genieße noch eine Übernachtung, bevor ich morgen die A 8 wieder heimgurke.

Fazit:

Ein knackiger Landschaftsmarathon der Spitzenklasse in einer wunderbaren Gegend!

 
 

Charly Berger

4:55:11  
 
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