30.5.2015 Ultra Trail Lamer Winkel
Autor: Bernie Manhard Bericht mit 180 Bilder auf
 
2015
 
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...

Lauf-Premieren haben es oft schwer, besonders wenn sie in einer Gegend etwas abseits des Mainstream liegen. Der Bayerische Wald ganz im Südosten von Deutschland gehört sicherlich hier auch dazu, aber vielleicht liegt ja auch genau an diesem weißen Fleck in der Landkarte der Ultra-Trail-Veranstaltungen die Ursache des Erfolgs. Außergewöhnlich ist die Entwicklung des Ultra Trail Lamer Winkel aber auf alle Fälle. Bereits 7 Wochen nach Eröffnung der Anmeldung – Mitte Januar – waren alle 500 Startplätze vergeben. „Freunde“ des UTLW auf Facebook konnten die Dynamik sehr gut mitverfolgen und sehr schnell war erkennbar dass man sich sputen muss, will man einen der begehrten Plätze ergattern. Locker hätte die doppelte Anzahl an Startplätzen an Mann und Frau gebracht werden können, so viele Anfragen lagen vor.

In der Oberpfalz, an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien liegt der U-förmige Höhenzug der Region Lamer Winkel ziemlich abgeschieden, zum Mittagessen könnte man theoretisch in ein paar Minuten nach Tschechien fahren – was praktisch auch einige machen, wie man mir erzählt hat. Etwa 20 Gipfel über 1.000 Meter Höhe kann das Gebiet aufweisen. Über elf davon führt der 53 Kilometer lange Ultra Trail, benannt als „Der König vom Bayerwald“, dazu sind etwa 2700 Höhenmeter zu bewältigen.

Bereits am Freitag geht es los, die drei Gemeinden des Lamer Winkel: Lohberg, Lam und Arrach ziehen alle an einem Strang und sind stolz ihr Gebiet und dieses Rennen präsentieren zu können. So sind Start und Ziel, auf die nicht weit voneinander entfernten Orte verteilt. In Arrach beginnt ab 14 Uhr auf dem weitläufigen Gelände des Seeparks die Expo und die Startnummernausgabe. Auf 19 Uhr ist das verpflichtende Racebriefing für alle Ultra-Trail-Teilnehmer terminiert. Davor oder dazu kann man sich im Rahmen der kostenfreien Pasta-Party noch Kohlenhydrate einverleiben. Zwei Gerichte werden angeboten, neben den traditionellen Spaghetti mit Tomatensauce steht noch Geschnetzeltes mit Reis auf dem Speisenzettel, dazu Salat vom Büffet. Alles frisch zubereitet in einer originalen Bundeswehr-Gulaschkanone.

In einer kurzweiligen und nicht überzogen langen Einleitungszeremonie mit den drei Bürgermeister der veranstaltenden Gemeinden präsentieren uns die fünf Organisatoren Max und Wolfgang Hochholzer, Markus Mingo, Maria Koller und Johannes Schmid die Idee ihres Trails und anschließend die Strecke. Alles wirkt sehr professionell, man hat nicht das Gefühl, das die das zum ersten Mal veranstalten. In Hochform ist auch der Arracher Bürgermeister Sepp Schmid, er beendet die Eröffnung mit der Frage an uns: „Habt‘s es denn koa Auto?“ Wer noch Lust auf Party hat, der kann sich die Zeit bis Mitternacht noch bei Live-Musik vertreiben.

Der Morgen beginnt vielversprechend, um 6:30 Uhr überflutet noch ein überwiegend blauer Himmel mit angenehmen 12 Grad das Tal. Ok, ein paar graue Wolken sind dabei, die sind aber nicht besonders besorgniserregend, die Vorhersage war gut und daran glaube ich auch. Viele werden vielleicht ähnlich denken und nur das nötigste der Pflichtausrüstung einpacken. Ich bin da immer etwas vorsichtiger und packe lieber eine dicke Regenjacke ein. Eine die mich auch wirklich schützt wenn es nötig ist, nicht so ein 50-Gramm-High-Tech-Teil. Dazu Handschuhe, Buff und Mütze, auch wenn es gerade gar nicht danach aussieht und die Berge auch nicht wirklich furchteinflößend wirken. Janosch zeigt mir sein dickes Knie, das sieht wirklich nicht gut aus, aber es kommt vom Arbeiten, beim Laufen müsste es gehen, hofft er.

Für die Anreise zum Start in Arrach ist jeder selbst verantwortlich. Den Rücktransport zum Parkplatz am Seepark, vom etwa 3 Kilometer entfernten Zielort Lam organisiert der Veranstalter, hierfür ist ein Buspendelverkehr eingerichtet, anmelden muss man sich dazu nicht extra. Jan hat versehentlich seine Regenjacke nicht eingepackt, wir müssen nochmals zurück. Aber selbst wenn man erst einige Minuten vor dem Start eintrifft, muss man nicht in Hektik verfallen. Etwa 350 Starter entfallen für den Kine vom Bayerwald, wie man hier zu sagen pflegt. Der Rest der Startplätze geht an die Teilnehmer des 13 km langen Osserriese, für sie geht es aber erst um 14 Uhr in Lohberg los.

Am Eingang zur Startaufstellung wird stichpunktartig die Pflichtausrüstung kontrolliert, besonders pingelig ist man dabei aber nicht, man verlässt sich auf die Sportler und ihre Pflichtgefühl. Leicht verspätet schicken uns Böllerschützen kurz nach 8 Uhr auf eine Ehrenrunde um den See im Park. Racer sollten hier vorne stehen, es gibt Bruttozeitmessung vom in die Startnummer integrierten Chip. Von Blasmusik begleitet geht es nach der Zuschauerschleife auf die Strecke. Bis 19 Uhr gibt man uns Zeit die Strecke zu bewältigen.

Treffen von alten Freunden   Bernie mit Max Hochholzer und Tom Eller   Bundeswehr Gulaschkanone
Eröffnungsfeier Sieht gut aus am Morgen: klarer Blick zum Arber und die Blasn spuit dazua
Janosch hat ein dickes Knie Bernie Es geht los
 

Etwa drei Kilometer lang ist die Anlaufstrecke bis zum Einstieg in die Berge, man hat sie erfreulicherweise etwas abseits der Landstraße geführt, so müssen wir nicht auf Asphalt, sondern dürfen sie auf weichem Geläuf absolvieren. Eine erste Engstelle nach etwa zwei Kilometern wäre auf der Streckenführung vorprogrammiert ...wenn da nicht vorab der Bürgermeister, ganz unbürokratisch mit einer 4 Meter breiten, schwerlast-fähigen Holzbrücke ausgeholfen hätte. Ohne Stau passiert das noch geschlossene Feld das Bauwerk. Asphalt bleibt im Übrigen für uns heute ein Fremdwort, nur wenige Meter zum Überqueren einiger Straßen führen über Trailrunners ungeliebten Untergrund.

Recht unspektakulär werden uns die ersten Höhenmeter schmackhaft gemacht. Es geht meist über weiche Waldböden und Forstwege ohne strengere Anstiege nach oben. Ich find’s ideal um in Tritt zu kommen. Nach 9 km erreichen wir unterhalb des kleinen Skigebietes Eck die erste Verpflegungsstelle. Einige Zuschauer haben sich, an dem mit PKW gut erreichbaren Standort eingefunden. Trödeln sollte man bis dahin aber nicht, das erste Zeitlimit von 1:30 Stunden ist nicht so üppig wie es sich anhört, aber sollte dennoch noch ohne Probleme von jedem zu meistern sein.

Unmittelbar danach befinden wir uns auf dem Premium-Fernwanderweg Goldsteig, bis zum Gipfel des Großen Arber folgen wir seinem Weg. Und der steht auch für eine anspruchsvollere Strecke, wie wir sofort feststellen können. Die Anstiege werden steiler und auch deutlich rustikaler, machen aber mächtig Spaß. Da sind auch ein paar Kletterpartien dabei. Der Himmel über uns wird immer bedrohlicher, nur mehr phasenweise kann man von so etwas wie einer Aussicht sprechen.

Das Schwarzeck (1238 m) ist mit seinem Gipfelkreuz heute als erster, optisch auch für uns als Gipfel erkennbar. Kurz zuvor wurde die Markierung „37 to go“ passiert. In unregelmäßigen Schritten sind so die Kilometerabstände gekennzeichnet. Die Markierung der Strecke erweist sich bisher ohne Fehl und Tadel, ich habe bisher nicht die geringste Unsicherheit. Zur Not könnte man auch bis zum Arber nach den Goldsteig-Markierungen laufen.

Plötzlich fängt es zu graupeln an und wenig später kommen auch erste Regenschauer vom Himmel. Jan meint, er steigt auf Regenjacke um. Da der Himmel jetzt nur mehr ein einheitliches grau aufweisen kann, schließe ich mich an. Anfangs ist mir die Jacke noch zu warm, aber je höher wir kommen, umso ungemütlicher wird es. Auf dem Hochtoursteig pfeift es wie Hechtsuppe, ich bin jetzt froh auch meine Handschuhe eingepackt zu haben. Mit klammen Fingern fotografiert es sich schlecht.

Am Kleinen Arber (1384 m) stehen Helfer und notieren jede Startnummer, sie sind hier in der Nebelsuppe auch nicht zu beneiden. Heute Morgen war man fast in Versuchung die Pflichtausrüstung abzuspecken, jetzt werden die meisten um jedes Teil froh sein, das sie eingepackt haben. Am Gipfelkreuz ist null Aussicht, nix wie weg. Für einige hundert Meter geht es nochmals abwärts, dann treffen wir auf eine breite Schotterstraße, die uns etwa einen Kilometer, wieder nach oben, zum Gipfel des Großen Arber führt.

Die Szenerie ist trostlos, selbst das Gipfelkreuz und die kugelförmige Überwachungsanlage, die zu Zeiten des kalten Krieges von der NATO installiert wurde, um die feindlichen Nachbarn vom Warschauer Pakt auszuspionieren, sind im Nebel kaum auszumachen. Der Große Arber ist mit seinen 1.456 m der wirkliche „König des Bayerwaldes“, als einziger Gipfel des Bayerisch-Böhmischen Grenzmassives erreicht er die klimatische Waldgrenze und ist auch der höchste Berg im Bayerischen Wald.

Etwas unterhalb des Gipfels wartet nach 24 Kilometern die zweite Verpflegungsstation auf uns. Das Angebot ist unglaublich, außer vielleicht einem warmen Tee bleibt man uns hier nichts schuldig. Leider kann ich mir gar nicht in aller Ruhe den Wanst vollschlagen, nur wenige Minuten und ich bin vollkommen klamm und ausgekühlt. Die Temperaturen werden hier nur mehr niedrige einstellige Grade aufweisen können. Die ersten werfen bereits das Handtuch.

Es geht gemütlich los   Erste VP   Auf dem Goldsteig wird es anspruchsvoller
Schöne Felsformation Es darf auch geklettert werden
Gipfelkreuz am Schwarzeck Da geht's lang Am Großen Arber

Auf der breiten Schotterpiste geht es zunächst weiter, jetzt wieder runter vom Gipfel. Ich bin froh auf dem ebenmäßigen Belag wieder richtig Fahrt aufnehmen zu können, ein schwieriger Abstieg wäre mit den steifen Gliedern grausam. Bis zur nächsten Kontrollstelle an V3, bei km 34,7 gibt es ein weiteres Zeitlimit zu beachten. Wer bis dahin länger als 7 Stunden unterwegs ist, wird rigoros aus dem Rennen genommen, auch wenn’s nur eine Minute ist, so die Rennleitung. Ich bin gut in der Zeit, brauche mir darüber keine Sorgen machen.

Mir tun so manche der Mädels hier echt leid, sind zwar in sehr stylischer und hübsch anzusehender, aber auch sehr dünnen Laufbekleidung unterwegs. Vielleicht gehören sie zu denjenigen die heute Morgen auf das Wetter hereingefallen sind und die Pflichtausrüstung nicht ganz so ernst genommen haben, oder vielleicht passt ja auch eine schlabbernde Regenjacke nicht zum kurzen Röckchen. Oder aber …ich bin ziemlich verfroren. Wie auch immer, ich bin lieber Warmduscher.

Über 7 Kilometer zieht sich der Downhill durchgängig auf gut zu laufenden Untergründen dahin, mittlerweile kehrt so langsam wieder Wärme in meinen Körper zurück. Ein halbe Stunde bin ich abwärts unterwegs, als ich über einige hundert Meter lang, hämmernden Sound durch den Wald vernehmen kann. Kurz vor dem Ortsrand von Brennes hat eine Gruppe vor einer Pension eine große Musikanlage aufgebaut. Ich vermute mit weit mehr als 100 Dezibel dröhnt AC/DC durch den Wald. Mann ist das geil, das wärmt nochmals zusätzlich, ich kann den Sound einige Minuten genießen.

Nach 50 Minuten habe ich die etwa 700 Höhenmeter abwärts vernichtet, jetzt ist mir wieder wohlig warm, eigentlich viel zu warm in meiner Regenjacke. Aber es geht wieder bergwärts, oben ist wieder alles grau. Ich verzichtet darauf meine Jacke einzupacken. Bis zum Cut-Off an V3 liegen etwa 4 km vor mir. Der Aufstieg bis zur Labestelle ist nicht sonderlich anspruchsvoll, der Großteil verläuft auf Waldwegen oder breiteren Trails.
Am Langlaufzentrum Lohberg-Scheiben überqueren wir die Straße und unmittelbar daneben ist das Verpflegungszelt aufgebaut. Auch hier ist das Angebot vorbildlich. Neben dem Zelt stehen Bänke und Liegestühle für eine kleine Erholungspause bereit, nur, das Angebot will heute kaum einer nutzen. Im Nu bin ich wieder durchgefroren und schau lieber dass ich weiter komm.

Der Aufstieg zum Zwercheck ist ein einziges Abenteuer, der stark verwurzelte und verblockte Pfad bietet uns allerhöchste Schwierigkeitsgrade, die Steine sind durch die Nässe sehr mit Vorsicht zu genießen. Nach etwa zwei Kilometer feinster Trail-Session erreichen wir den böhmischen Grenzkamm am ehemaligen "Eisernen Vorhang" und nun EU-Außengrenze. Heute arbeitet man aber zusammen, an dem grenzüberschreitenden Aktionsbündnis „Künisches Gebirge“ das sich zwischen Zwercheck und Osser erstreckt, haben sich 5 bayerische und 6 tschechische Gemeinden zusammengeschlossen.
Einige hundert Meter laufen wir direkt an den Grenzpfählen entlang und so kann man auch mal einige Meter auf tschechischem Gebiet absolvieren. Was wir heute leider verpassen ist eine grandios Aussicht über unsere gesamte Laufstrecke, der Nebel macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Nach einem deftig steilen Abstieg folgt eine leicht abfallende Schotterstraße von fast 5 km Länge, ohne Stopp kann man es hier durchrauschen lassen. Auf „10 to go“ weißt uns ein Schild hin, kurz bevor wir die Straße verlassen und uns rechts in den Wald schlagen.

Ein steiniger urwüchsiger Steig, erfordert zwingend Aufmerksamkeit, ist aber doch deutlich entspannter als der vorhergehende Aufstieg. Witzbolde haben Anfeuerungen und lustige Sprüche an Baumstämme gepinnt. Schließlich erreichen wir über einen felsigen, mit Seilen gesicherten Steig, etwas unterhalb des Gipfels den Großen Osser (1293 m). Etwas oberhalb unserer Laufstrecke steht auf dem Plateau das Osser-Schutzhaus, hier verläuft auch wieder die deutsch-tschechische Staatsgrenze, genau in ein Meter Entfernung am Haus entlang. Im Nebel ist aber wenig bis nichts für uns davon erkennbar.

Ein kurzer Abstieg und wir erreichen V4 bei Km 45. Neben dem jetzt schon gewohnt großen Angebot, kann man hier auch ein alkoholfreies Bierchen zwitschern. Die Helfer sind trotz des bescheidenen Wetters allesamt gut drauf und strahlen eine richtige Begeisterung aus.

Jetzt geht’s nur mehr abwärts. Ja, denkste, das sieht nur so auf dem Höhenprofil aus, nach den ersten Abwärtsmetern führt der Weg wieder aufwärts in die Felsen, versehen mit schönen, aber sehr selektiven Kletterpartien. Das nasse Gestein erfordert wieder zwingend allerhöchste Konzentration. Nach einem steilen Abstieg kommen wir zur Osserwiese mit schönen Felspartien …und es gibt von hier sogar eine Aussicht ins Tal. Von Natur aus war die Wiese einmal bewaldet, aber als Folge der Nutzung als Weide entstand diese Freifläche. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden im Sommer Jungrinder und Stiere in die Hochlagen getrieben. Heute ist sie auch ein gerne genutzter Startplatz von Gleitschirmfliegern.

Etwa drei Kilometer vor dem Ziel geht es auf den „Holy-Trail”, eine wunderschöne, sehr anspruchsvolle Trailpassage. Es geht schön wellig über Felsen und mitten durch Büsche auf meist ganz weichen Waldboden. Für die geschundenen Füße ein heiliger Ort, für meine Bein-Muskulatur aber eher schwierig, für mich leider nicht mehr in höherem Tempo zu bewältigen. Nach einem „Frohe Weihnacht“-Schild passieren wir doch glatt noch einen geschmückten Tannenbaum.

Dann geht es raus aus dem Wald und Lam liegt uns zu Füßen. Außergewöhnlich angenehm sind die beiden Schlusskilometer, über Wiesen geht es ausschließlich leicht abwärts bis in die Ortsmitte zum Zieleinlauf, auf dem man uns noch einen roten Teppich ausgerollt hat. Ein großartiger Abschluss für einen außergewöhnlich schönen Trail. Außergewöhnlich ist auch das „Trailwasser“ Finishergeschenk. Was ich natürlich nie kosten werde, da es einen Ehrenplatz in der Medaillensammlung bekommt.

Ein reichhaltiges Zielbüffet mit Bier, Salami, Käse, Kuchen und noch viel mehr erwartet uns hinter der Ziellinie, man hat wirklich an alles gedacht. Nach ausgiebiger Stärkung wollen Jan und ich zurück zum Parkplatz nach Arrach. Alle halbe Stunde fährt ein Bus, ausgerechnet der, den wir ausgewählt haben, transportiert nur Läufer nach Lohberg. Der nächste geht erst in einer halben Stunde. Die Feuerwehr springt ein, ruckzuck wird ein Kleinbus gestartet, welcher uns exklusiv nach Arrach befördert.

Um 19 Uhr findet auf dem Marktplatz die Siegerehrung statt. Die anliegenden Gasthäuser bewirten die Veranstaltung, nicht nur mit Getränken, auch mit Speisen. Anschließend findet auch noch bis Mitternacht ein Rockkonzert statt. Besser kann man ein Event kaum abwickeln. Mein Kompliment an die Veranstalter: „Des habts guad gmacht.“ Der weiße Fleck auf der Trail-Landkarte existiert somit nicht mehr, der Lamer Winkel ist ab sofort Trail-Hochburg. Für’s nächste Jahr ist eine eventuelle Erhöhung des Starterfeldes angedacht, das ist in meinen Augen dringend erforderlich.

Am Sonntag scheint wieder die Sonne, im Starterpaket war auch ein Gutschein für eine ermäßigte Berg- und Talfahrt auf den Arber, den nützen Jan und ich um auch noch zu sehen, was wir an Aussicht verpasst haben.

Rustikaler Aufstieg   Zum Zwercheck   Grenzerfahrung
Aufstieg zum Osser Gipfel Großer Osser
Aussicht über den Lamer Winkel Holy Trail mit Christbaum Letzter Kilometer
Bernie im Ziel Jan wartet wieder mal auf mich Super Wetter am Sonntag
Jan
Bernie
8:56:33
9:21:55
 
   
 
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Laufbericht 2016 2007 Vom Worst Case zum Holy Trail | Bernie Manhard
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